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Chow-Chow Hundefutter - spezielle Hundenahrung für Rassen?

In einem Punkt sind sich alle Experten für Hundeernährung einig: Die Gesundheit des Hundes hängt im Wesentlichen mit der Ernährung zusammen.

Für einige Rassen gibt es spezielle Futtersorten. Aber ist das nicht eine Erfindung der Tierfutterindustrie bzw. nur eine Werbestrategie, um den Kunden zu binden? "Wow, ein spezielles Chow-Chow Futter, das muß ja gut sein..."

Gehen wir mal davon aus, es ist keine Werbestrategie, wo soll denn der Unterschied bei diesen Futtersorten liegen? Die Natur hat kein spezielles Futter für Rassen wie Chow-Chows vorgesehen, auch nicht für Welpen oder Senioren. Mit der Aufnahmemenge regulieren Sie die Energie, Mineralien, Vitamine usw.. Für die Ermittlung der bedarfsgerechten Futtermenge ist nicht maßgeblich, ob der Hund "Schlapp- oder Stehohren" hat sondern das Gewicht, Alter, Geschlecht und die Aktivität des jeweiligen Hundes.

Ein mittelgroßer 25 kg schwerer Chow-Chow benötigt beispielsweise bei einem täglichen Energiebedarf von ca. 1470 KCAL eine Futtermenge von gut 432 g vollwertigem Trockenfutter, bzw. 0,8 kg vollwertigem Dosenfutter. Das ist aber nur ein Richtwert!

Einen Hund argerecht und gesund zu ernähren ist bei den vielen Hundefuttersorten nicht ganz einfach. Bewährt hat sich hier ein Hundefuttervergleich anzustellen. Unbedingt beachten muss man dabei, dass man nicht nur den Preis mit der Menge vergleicht sondern die angebotene Qualität.

Eine Hundenahrung mit nur 4 % Fleischanteil wird immer preiswerter sein, als ein Hundefutter mit deutlich höherem Fleischanteil. Der Nachteil des preiswerteren Fleisches ist, dass man eine deutlich größere Menge füttern muss und damit relativiert sich der Preis für die zunächst teurer erscheinende Hundefuttersorte. Der Hund kann das qualitativ hochwertigere Futter besser aufspalten, sprich besser verdauen und bleibt dementsprechend gesund.

Aufpassen muss man beim Hundefuttervergleich auch auf die angegebenen Inhaltsstoffe. Diese werden unterschiedlich deklariert. Oft findet man nur die Deklarationen Nebenerzeugnisse oder Zusatzstoffe. Das kann ein pflanzliches Eiweiß wie Soja oder aber ein tierisches Eiweiß sein. Außerdem können sich hier auch minderwertige Fleischabfälle hinter verbergen. Sind die Nebenerzeugnisse nicht eindeutig angegeben ist Mißtrauen angebracht!

Bezüglich der Zusammensetzung sollte auf so genanntes Premiumfutter zurückgegriffen werden.  Die Fleisch- und Kohlenhydratlieferanten stammen hier immer aus derselben Quelle (z.B. immer vom Huhn). Vorteil gegenüber Billigfutter, wo auch bei "gleichen Sorten" ganz legal die Zusammensetzung je nach Einkaufspreisen der Rohstoffe auch mal gewechselt wird ohne das der Kunde etwas davon mitbekommt, sind also gleichbleibende Bestandteile in Premium-Tiernahrung. Außerdem wird bei Premiumnahrung gewöhnlich auf chemische Zusätze, wie künstliche Antioxidantien, Farbstoffe und Lock- und Geschmackststoffe verzichtet.
Eine hochwertige Zuammensetzung ist das eine, die Rohstoffe sind das andere. Wird bei herkömmlichem Premiumfutter Fleisch verarbeitet so stammt dieses meist aus konventioneller Massentierhaltung. Mal davon abgesehen, dass diese Tiere ein kurzes schmerzvolles Leben in Enge, oft ohne Tageslicht und ohne Auslauf ertragen müssen werden diesen Rindern, Schafen, Hühnern und... für größtmöglichen Ertrag Antibiotika und wachstumsstimulierende Mittel zu Lebzeiten verabreicht. Diese Rückstände und auch bei den pflanzlichen Zutaten die Rückstände von synthetischen Pflanzenschutzmittel und Künstdüngern finden sich im Endprodukt "Hundefutter" wieder. Diese können wie eine minderwertige Zusammensetzung Allergien und Verdauungsprobleme hervorrufen.

Wenn Sie für Ihren Chow-Chow ein Hundefutter suchen, welches hochwertig zusammengesetzt UND hochwertige Rohstoffe ohne chemische Rückstände enthalten soll dann ist kontrolliertes Biofutter die erste Wahl. Der Einsatz o.g. Präparate ist bei Tier und Pflanzen im Ökolandbau verboten. Den Tieren wird zudem ein artgerechteres Leben mit Auslauf und sozialen Kontakten gewährt. Tierliebe hört ja nicht beim eigenen Tier auf, oder doch? Schauen Sie sich doch einmal auf dieser Bio Hundefutter Seite um. Hier gibt es auch viele Hintergrundinformationen zu Bio und den Herstellern. Sehr lesenswert & stimmt nachdenklich auch in Bezug auf die eigene Ernährung!

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