| Rasse Chow-Chow - Geschichte und Herkunft |
|
Geschichte: Der als sehr urtümlich geltende Chow-Chow gehört zu den asiatischen, spitzartigen Hunderassen. Er ist eng mit nordischen Spitzen wie den Nordlandhunden verwandt. Über den Ursprung des Chow-Chows und seine Verwendung ist nur wenig bekannt. Er wird seit etwa 2000 Jahren in China gezüchtet, die ersten Darstellungen des Chow-Chows hat man als Grabbeigaben in Form von Terrakottafiguren gefunden, welche aus der Zeit der Han-Dynastie, also aus einem Zeitraum von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr., stammen. Der Chow-Chow wurde wahrscheinlich von den Mongolen, die ihn schon sehr lange in ihren Steppen als Jagd-, Schutz- und Kriegshund genutzt hatten, nach China gebracht. Dort galt und gilt das gemästete Chow-Fleisch, besonders die Zunge, in einigen Regionen als Delikatesse und wurde und wird auch der angeblich heilenden Wirkung wegen gegessen. Natürlich fand das Tier auch anders Verwendung, man nutzte es als Jagd-, Wach-, Hirten- oder Zughund, ferner wurden im Alten China Chow-Chows wegen ihres Fells gezüchtet, welches man zu Kleidung verarbeitete. Es ist auch überliefert, dass einige Chow-Chows als Zierhunde am Kaiserhof gehalten wurden. Namensherkunft: Auch die Herkunft des Namens „Chow-Chow“ ist nicht geklärt. Denn die Chinesen bezeichneten den Hund unter anderem als „Wonk“. Es existiert die Ansicht, dass „Chow“ die Verfremdung des chinesischen Wortes „Kou“ („Hund“) sei. Anderen Versionen zufolge bedeute der Ausdruck „tschau-tschau“ „lecker-lecker“ (ein Hinweis auf den Hund als Delikatesse), bzw. „Ingwer“ (damals ein Spottname für Chinesen, welcher sich auf den Hund übertragen hat). Ein weiterer Erklärungsversuch ist der, dass man ihn einst nach dem Ausdruck „Chao-Chao“ benannt habe, was in etwa „alles sehen, sehr wachsam, sehr klug, sehr geschickt“ bedeutet und eine Beschreibung der Eigenschaften des Hundes wäre. |